Irland

„Als Gott die Zeit machte“, sagen sie Iren, „hat er genug davon gemacht.“
Mit diesem Sprichwort beschrieb Heinrich Böll die Mentalität der Bewohner der grünen Insel in seinem Irischen Tagebuch…

Diese Mentalität in dieser sonst so hektischen Zeit und die unberührte Natur, die Musik und die Geselligkeit… das macht für mich die Insel zu einem Ort der Erholung und Inspiration…

Alle meine bisherigen Irland-Besuche waren leider noch vor meiner Spiegelreflex-Zeit… Aber die Landschaft ist einfach so beeindruckend, dass man selbst mit Bildern von mittelmäßigen Kompakt-Knipsen einen groben Eindruck von diesem schönen Eiland bekommen kann…

Und für alle, die Lust auf mehr bekommen, denen sei das Motto, unter welches Böll sein Irisches Tagebuch stellte, ans Herz gelegt:
„Es gibt dieses Irland: wer aber hinfährt und es nicht findet, hat keine Ersatzansprüche an den Autor“

Irland 2004: County Clare

16.07.-27.07.2004

2004 war ich das erste Mal in Irland… damals bewaffnet mit meiner allerersten digitalen Kompakt-Knipse… naja, eine Medion-Knipse… also aus dem allseits bekannten Discounter der Gebrüder Albrecht…


Irland 2006: vom County Clare über Mayo und Sligo bis Donnegal

16.08.-27.08.2006

2006 fuhren wir mit Leihwagen (mit Lenkrad auf der rechten Seite – definitiv ein Erlebnis wert!) quer über die Insel.
Diesmal immerhin mit einer Samsung Digimax S500 – noch immer Kompakt-Knipse, aber man konnte schon einiges manuell einstellen… weg vom AUTO-Modus-Geknipse… 🙂


Irland 2011: County Donegal

28.04.-15.05.2011
2011 waren wir hauptsächlich im Norden, im County Donegal.
Nicht zuletzt lag das auch daran, dass durch die heftigen Ginster-Brände viele Straßen an manchen Tagen unpassierbar waren…
Weite Hügellandschaften, die Tage zuvor noch voll in gelber Ginster-Pracht blühten, verwandelten sich in Windeseile in schwarzes, abgebranntes Ödland… 🙁

Die starken Sand-Verwehungen am Strand „töteten“ meine Samsung Digimax… Sand in der Mechanik, keine Möglichkeit, die Zoom-Mechanik komplett auseinander zu nehmen… das war das Ende meiner Kompakt-Knipse und der Auslöser, mich endlich mal mit dem Thema Spiegelreflex zubeschäftigen… 🙂
Die restlichen Bilder sind dann mit Handy und ’ner alten Olympus-Kompaktknipse entstanden…


Irland 2017: Connemara & County Clare / Wild Atlantic Way

04.04.-11.04.2017
Im April 2017 war es endlich wieder soweit: ein Flug auf die grüne Insel, Irland.

Wir kamen am 04.04. mit dem Flugzeug in Dublin an, mieteten ein Auto und fuhren noch bis Balbriggan, eine Kleinstadt nördlich von Dublin, wo wir den Geburtstag meines Schwagers feierten.
Von dort aus ging es am nächsten Tag über Trim und Monasterboice an die Westküste – ins Ard Na Mara Beach Cottage (Glassillaun, Renvyle, County Galway).
Dort, im B&B von Amanda und Peter, blieben wir 2 Nächte und erkundeten die Connemara-Region: Kylemore Abbey, Clifden und viele kleine Orte entlang des Wild Atlantic Way.
Weiter ging es über Roundstone nach Galway, wo wir im B&B von Larry Bogan, einem sehr sympathischen Elvis-Imitator, nächtigten, bevor wir – mit Zwischenstopp am Dunguaire Castle in Kinvara – in unser Ferienhaus, auf den Hügeln von Fanore, fuhren.
In Fanore feierten wir dann gleich den nächsten Geburtstag – den meines Schwiegervaters 🙂

Während die Gegend um Clifden noch neu für mich war, fühlte ich mich in Galway und im County Clare schon fast wie ein bisschen heimisch…
Da die Familie meiner Frau diese Gegend regelmäßig in ihren Urlauben besuchte und auch ich schon 2 Mal mit dort war, ist es schon eine sehr vertraute Gegend und mir war ehrlich gesagt ein wenig mulmig bei dem Gedanken, die Cliffs of Moher das erste Mal seit Eröffnung des Touristen-Zentrums im Jahr 2007 zu besuchen… sie sind natürlich noch immer so schön wie eh und je, nur ein wenig überlaufener und man kann nicht mehr überall hin, wo wir früher gerne waren (z.B. diese eine Plattform, auf der wir 2004 lagen und nach unten in den Abgrund schauten…)

Nach einer Woche Irland hieß es dann (leider viel zu früh) wieder Abschied nehmen… Abschied vom Ferienhaus mit wundervollem Ausblick auf den Atlantik und die Aran Islands, Abschied von der wilden Burren-Landschaft… Abschied vom abendlichen Kamin-Feuer… aber wir kommen wieder…